Der PC wird 30 |
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| Im Januar 1975 begann mit
dem "Altair 8800" der Siegeszug des Personal Computers. Allerdings
hatte der Altair mit heutigen PCs wenig Ähnlichkeit - statt
Bildschirm und Tastatur gab es nur ein paar Kipphebel und
Leuchtdioden. Doch begeisterte Bastler stürzten sich auf den Altair
- der Markt für Heimcomputer war geboren.
Leidenschaft und Lötkolben
Bausatz per BestellungDahinter steckte die erste Rechenmaschine mit einem 8-Bit-Mikroprozessor und 256 Byte Arbeitsspeicher. Nur zum Vergleich: Heute werden die meisten Rechner mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher angeboten - das ist etwa zwei Millionen Mal so viel. Doch Roberts konnte mit seinem Bausatz erstmals ein vollständiges "Computer-Kit" anbieten - und das zum damals sensationell günstigen Preis von 397 US-Dollar. Und als die Zeitschrift Popular Electronics in ihrer Januar-Ausgabe 1975 den Altair 8800 auf ihrer Titelseite anpries, prasselten die Bestellungen auf Roberts ein. Ein erster Auftrag für MicrosoftUnter den ersten Briefen an Ed Roberts war auch ein Angebot von Bill Gates und Paul Allen aus Boston: Sie programmierten in wenigen Monaten einen Basic-Interpreter, die erste Software für den Altair - und gründeten kurz darauf die Firma Microsoft. Auch Anschlüsse für externe Geräte wie Fernseher als Bildschirm oder Tastaturen gab es bald, da der Altair von vorneherein mit einer offenen, erweiterbaren Architektur ausgestattet war. Vom Fortschritt überholtObwohl der Altair sehr erfolgreich
war - er wurde über 10.000 Mal verkauft - wurde Ed Roberts mit
seiner Erfindung bald vom Markt gedrängt. Immer besser ausgestattete
Geräte wurden in den nächsten Monaten entwickelt. Der wirkliche
Durchbruch für Heimcomputer gelang allerdings erst 1981 IBM mit dem
IBM-PC, gefolgt von dem legendären Commodore C64.
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