Die Windows-Geschichte in Bildern
 
Am 20. November 1985 erblicke Windows 1.0 die Welt der Computer. Zunächst nur in den USA erhältlich, gab es mit der Version 1.02 erstmals ein deutschsprachiges Windows-System.
 
Ein wenig bunt war Windows schon immer: Hier der Taschenrechner aus Windows 1.02.
 
Die zweite Ausgabe von Windows erschien am 9. Dezember 1987. Grafisch hatte sich nicht allzuviel getan, dafür gab's jetzt Unterstützung für Intels für damalige Verhältnisse revolutionären 16-Bit-Prozessor 80286.
 
 
Mit "Write" enthielt Windows 2.0 bereits eine kleine Textverarbeitung, die in späteren Windows-Versionen durch "WordPad" abgelöst wurde.
 
Windows 3.0 erstrahlte ab dem 22. Mai 1990 bereits auf vielen PC in 256 Farben, denn mittlerweile waren Computer mit 386er-Prozessor und VGA-Grafik üblich.
 
 
Pogramme startete man damals etwas umständlich mit dem "Programm Manager", der "File Manager" ist hingegen ein Vorläufer des Datei-Explorers.
 
Zwischen 1993 und 1996 entwickelte Microsoft in Kooperation mit Computerhersteller IBM das Betriebssystem Windows NT. Das New Technology-System führte das noch heute gültige Dateisystem NTFS ein und war speziell für den Einsatz im Büro ausgelegt.
 
Mit Windows 95 gelang Microsoft ein großer Coup: Begleitet von einer millionenschweren Marketing-Kampagne ging am 24. August 1995 ein komplett überarbeitetes System an den Start.
 
 
Viele radikale Neuerungen wie das Startmenü, Verknüpfungen auf dem Desktop oder die automatische Hardware-Erkennung leben selbst noch in Windows Vista fort.
 
Am 30. Juni 1998 veröffentliche Microsoft Windows 98. Diese Version war die erste, die speziell für Endverbraucher entwickelt wurde.
 
 
Neu in Windows 98 war unter anderem eine grundlegende Unterstützung für USB-Geräte und die Fähigkeit, DVDs lesen zu können.
 
Mit Windows 2000 stellt Microsoft im Oktober 1998 den Nachfolger für Windows NT vor. Als technische Weiterentwicklung brilliert der XP-Ahne vor allem mit einer zentralen Benutzer- und Gruppenverwaltung.
 
Um die Jahrtausendwende erschien Windows Millenium (Me). Als Nachfolger für Windows 98 SE gedacht, brachte das Upgrade vor allem Erweiterungen im Multimedia-Bereich. Es ist die letzte Version der bis dahin so erfolgreichen 9er-Reihe von Microsoft.
 
 
Ende 2001 übernahm Windows XP den Vorsitz in der Windows-Familie. Mit XP sind erstmals die Vorteile der NT-Technologie mit dem Bedienkomfort der Windows-95-Reihe vereint.
 
 
Im Januar 2007 hat Windows Vista die Nachfolge von XP angetreten. Vista bietet ein neues Sicherheitskonzept und ist schicker, verlangt aber auch einen schnelleren PC.
 
 
Mit Windows Vista wird der Desktop dreidimensional. Nach vielen Jahren verpasst Microsoft seinem Betriebssystem ein neues Bedienkonzept.