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Dinge, die Sie Ihrem PC nie antun
sollten

Computer verzeihen vieles, aber
nicht alles. (Bild: T-Online)
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Gut gemeinte
Ratschläge für den Umgang mit dem PC gibt es
wie Sand am Meer. Tuning, Sicherheit und
Optik von Windows-Systemen stehen dabei im
Vordergrund. Doch mittlerweile sind
grundlegende Verhaltensweisen am PC fast in
Vergessenheit geraten. Wir zeigen Ihnen
zwölf Fehler im Umgang mit dem PC, die Sie
nie begehen sollten.
Folgenschwere Missverständnisse
Allein auf der Software-Seite lässt sich
jede Menge Unfug anstellen, doch auch beim
Umgang mit dem PC als solches lauern Fallen.
Offene PC-Gehäuse zur angeblich besseren
Kühlung gehören hier ebenso dazu, wie
Netzstecker, die als "Reset-Taste"
missbraucht werden. Oder scheinbar harmlose
Filzstifte, die beim Beschriften von
CD-Rohlingen den Daten darauf den Garaus
machen.
Stolperfallen gekonnt umgehen
Noch immer ist der gekonnte Umgang mit
Computern leider nicht so einfach wie die
Bedienung eines Autos. Wer aber um die
größten Stolperfallen am PC weiß, für den
ist es ein Leichtes die gefährlichsten
Klippen im täglichen Umgang mit dem Computer
gekonnt zu umschiffen.
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Volle
Breitseite gegen Hacker
Viel bringt viel?
Fehlanzeige! Zumindest soweit es Virenscanner und
den Einsatz von Firewalls angeht. Wer sich
heutzutage im Internet bewegt, liegt nicht verkehrt
daran, ein gesundes Maß an Schutzvorkehrungen zu
treffen, doch Surfer sollten sich auf jeweils eine
Sicherheitslösung festlegen. Wer mehr als einen
Virenscanner oder Firewall auf seinem PC einsetzt,
darf sich nicht wundern, wenn die Leistung seines
Geräts in den Keller geht. Diese gleichgearteten
Programme laufen andauernd im Hintergrund und
behindern sich im Doppelspiel gegenseitig. |
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Auslagerungsdatei abschalten
Jeder ambitionierte
Windows-Anwender wird irgendwann über eine Datei
Namens "pagefile.sys" stolpern, die recht viel Platz
auf dem eigenen Festplatte belegt. Dies ist die so
genannte Auslagerungsdatei: Darin werden all die
Daten abgelegt, die aktive Programme momentan nicht
brauchen und ansonsten den RAM-Speicher des
Computers unnötig belegen würden. Selbst Computer,
die mit mehr als einem Gigabyte RAM ausgestattet
sind, fühlen sich mit einer Auslagerungsdatei wohler
und arbeiten deutlich schneller. |
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Ständig auf Volllast
laufende PC-Lüfter sind wirklich nervig. Und was
läge näher, als - wenn es dem PC zu heiß wird - den
Gehäusedeckel abzunehmen und frische Luft an die
Innereien kommen lassen. Doch der Prozessor ist
nicht das einzige Computerteil, der im laufenden
Betrieb recht warm wird. Bei geschlossenem Gehäuse
sorgt eine ausgeklügelte Führung des Luftstroms für
eine gleichmäßige Kühlung aller Komponenten. Steht
das Gehäuse offen, bricht der Luftstrom zusammen und
es findet keine effektive Kühlung aller Baukörper
statt. |
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Die "explorer.exe" ist
im Regelbetrieb die Datei, die den meisten
Speicherplatz belegt. Verwunderlich vor allem, wenn
der Windows-Explorer gar nicht aufgerufen wurde. Was
liegt näher, als diesen "Speicherfresser" über den
Windows Task-Manager zu beenden? Doch dies endet in
einem leeren Bildschirm: Die explorer.exe ist
unverzichtbar. Sie ist unter anderem für die Taskbar,
das Startmenü, die Desktop-Darstellung und einiges
mehr verantwortlich. Sollte sich die "explorer.exe"
einmal "verabschieden" lässt sie sich über das
Starten eines neuen Tasks im Task-Manger wieder
reaktivieren. |
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USB-Stick
einfach abziehen
Keine gute Idee ist
es, einen USB-Stick aus seinem Slot zu reißen,
solange Windows noch damit beschäftigt ist, Daten
von dort abzuholen oder darauf zu verschieben. Durch
diese recht ruppige Behandlung kann der
Flash-Speicher in dem Stick unwiederbringlich
zerstört werden. Wer auf Nummer sicher gehen will,
beendet das Gerät brav über den "Hardware sicher
entfernen"-Dialog. Oder wartet zumindest solange,
bis alle Schreib- oder Lesevorgänge auf dem Stick
abgeschlossen sind. |
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Uninstall-Informationen löschen
Das Löschen nicht mehr
benötigter Dateien ist eine gute Idee, um XP lange
Zeit stabil und leistungsfähig zu halten. Jedoch
schlagen manche Tippgeber vor, den Inhalt des
Ordners "InstallShield Installation Information",
sowie den des "Uninstall Information"-Ordners zu
löschen. Wer dann Programme deinstallieren will,
wird merken, dass dies nicht möglich ist - Windows
fehlen die nötigen Informationen dazu. Freilich
lassen sich die Verzeichnisse löschen, alle
programmspezifischen Einträge in der
Windows-Regitrierungsdatei bleiben zurück und können
in Zukunft für Probleme sorgen. |
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PS2-Stecker
während des Betriebs ziehen
Keine gute Idee ist
es, eine PS2-Maus oder -Tastatur an den Computer
anzuschließen, während dieser eingeschaltet ist. Die
fast schon überholte PS2-Steckverbindung ist für ein
solches Verfahren nicht vorgesehen. Es kann zu einem
Absturz kommen, im schlimmsten Fall kann sogar die
Hardware Schaden nehmen. PS2-Geräte sollten daher
immer nur ausgewechselt werden, wenn der PC
ausgeschaltet ist. |
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Offene
DOC-Dateien weitergeben
Viel verräterisches
Potential steckt in Word-Dateien. Jede Menge so
genannte Meta-Daten verbergen sich in dem
Dateiformat. Abgesehen von Datumsangaben, wie
Erstelldatum oder dem Zeitpunkt der letzten
Änderungen, sind ohne weiteres Überarbeitungen des
Textes selbst einsichtig. Um Datenspionage zu
vermeiden sollten DOC-Dateien vor der Weitergabe von
diesen Meta-Daten bereinigt werden. Wer auf Nummer
sicher gehen will, sollte die Dateien lieber als
RTF- oder PDF-Format weitergeben. |
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Rohlinge mit
Filzstift beschriften
Ist eine CD erst mal
beschädigt, taugt sie leider oft nur noch für den
Müll. Eine mögliche Ursache dafür: Die falsche
Beschriftung – meist mit dem erstbesten
Schreibutensil, das im obersten Schubladenfach zu
finden war. Denn alkoholhaltige Tinte kann die
oberste Schutzschicht des Rohlings angreifen und im
schlimmsten Fall regelrechte Löcher verursachen. Die
Folge: der Laserstrahl des Laufwerks kommt genau an
diesen Stellen ins "Stottern" – oder er stellt den
Dienst komplett ein. Von daher sollten Rohlinge nur
mit speziell dafür geeigneten Stiften beschriftet
werden. |
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Wer ein Notebook
häufig als Desktop-Ersatz nutzt, sollte darauf
achten den vollengeladenen Akku aus dem Gerät zu
nehmen. Abgesehen von der Wärmeentwicklung der
Batterie während des Ladevorgangs geht dies ganz
gewaltig auf die Lebenszeit des Akkus. Besser ist
es, den Akku zu 20% zu entladen und dann aus dem
Gerät zu nehmen. Bei längerer Nichtverwendung sollte
der Ladestand alle paar Wochen überprüft und
nötigenfalls ausgefrischt werden. |
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Eine Falle für
Besitzer von Tintenstrahldruckern verbirgt sich
hinter dem Netzschalter eine böse Kostenfalle. Wird
ein Tintenstrahldrucker vom seiner Stromversorgung
abgekoppelt, so ist er nicht mehr in der Lage, seine
Druckköpfe in regelmäßigen Abständen zu reinigen.
Was dazu führt, dass die Tinte in den Druckdüsen
eintrocknet. Schlimmstenfalls setzt sich ein
Druckkopf derart zu, dass die Druckpatrone ersetzt
werden muss - besonders ärgerlich, wenn der
Tintentank noch fast voll ist. Besser ist es, den
Drucker im Standby-Betrieb zu lassen. |
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Ausschalten?
Stecker ziehen!
Es kommt vor, das ein
Rechner nicht mehr reagiert - weder auf Mausklicks,
noch auf Tastatureingaben. Um einen Neustart zu
erzwingen, sollte auf keinen Fall der Netzstecker
gezogen werden. Ein Kurzschluss könnte dem Netzteil
den Gar aus machen. Schlimmer noch, wenn sich der
elektrische Schlag auf die Hauptplatine des PC
ausweitet. Besser ist es, den Einschaltknopf des PC
für knapp fünf Sekunden gedrückt zu halten - das
schaltet den Rechner ab. Zwar ist das in Bezug auf
Windows nicht das beste Verfahren, aber zumindest
Hardware-Schäden können so vermieden werden. |
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